Arbeitswelt, Branchenwissen & Zukunft

Welche Handwerksberufe haben Zukunft?

Handwerk gilt als bodenständig – und ist zugleich einer der Bereiche, die sich gerade am stärksten verändern. Drei Entwicklungen prägen die kommenden Jahre.

1. Energie und Gebäudetechnik

Wärmepumpen, Photovoltaik, Lüftung, Speicher: Der Umbau der Gebäudetechnik bindet auf Jahre Kapazitäten. Wer sich in diesen Feldern weiterbildet, arbeitet in einem Markt mit langfristiger Nachfrage.

Gefragt sind dabei nicht nur Installation, sondern zunehmend Planung, Einregulierung und Wartung.

2. Holzbau und nachhaltige Materialien

Holz ersetzt in immer mehr Bauprojekten Beton und Stahl – auch im mehrgeschossigen Bau. Das verschiebt Arbeit in Zimmereien, Abbundbetriebe und vorfertigende Werke.

Für Berufseinsteiger heißt das: Wer Holzbau lernt, lernt einen Beruf mit Rückenwind.

3. Digitale Werkzeuge im Betrieb

Aufmaß per Tablet, Maschinen mit CNC-Anbindung, digitale Zeiterfassung und Baustellendokumentation gehören zunehmend zum Alltag. Das ersetzt keine Handarbeit, verändert aber, was neben der Handarbeit erwartet wird.

Wer sich darauf einlässt, wird im Betrieb schnell zur gefragten Ansprechperson.

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Zuständige Stellen und fachliche Grundlagen

  1. Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe – Holzbau und Marktentwicklung
  2. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) – Qualifikationsbedarf und Trends

Angaben zu Ausbildungsdauer, Förderung und Verdienst unterscheiden sich je nach Region, Betrieb und Tarif. Verbindlich sind die Auskünfte der zuständigen Kammer bzw. der Agentur für Arbeit.